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GARDENING BY MOUSE

HOFFNUNG FÜR DIE MANCHMAL GESCHUNDENE GÄRTNERSEELE

Man hat es manchmal nicht leicht mit der Gartengestaltung. Einige „Mitarbeiter“ in meinen Beeten sind der Meinung, dass Gestaltung reine Geschmacksache ist.

So kann es kommen, dass ursprünglich prächtig gediehene Rosetten mit besonders kräftigen, saftigen Wurzeln plötzlich schlapp da hängen. Rate mal, wer das wohl war …

Da will man, wie hier im Beispiel, die sehr seltene Behaarte Karde vermehren, findet nach langer Suche endlich jemanden mit Saatgut, sät, piktiert, gräbt extra ein Stück um und pflanzt und dann kommt so eine Maus daher und frisst dir alles weg. Das ist nicht lustig!

So sehen die jämmerlichen Reste der Rosette aus:

Die Hauptwurzel ist bis auf einen Stummel abgefressen.

Aber es gibt noch Hoffnung! Mehrtriebig wachsende Pflanzen, wie hier die Behaarte Karde lassen sich teilen. Ohne die „störende“ Wurzel kann man die Seitentriebe abbrechen oder mit der Schere abschneiden.

Und schon hat man statt einer Pflanze gleich 6 Pflanzen! 

Jetzt nur noch einen Topf mit Erde füllen und die Pflanzen  fest in die Erde drücken, damit die verbliebenen Wurzelreste guten Bodenkontakt haben. Die Pflanzen wachsen schnell an und können bald wieder ausgewildert werden.

Welche Erfahrungen hast du mit Mäusen gemach? Hast du vielleicht den einen Tipp, wie man diese von gefährdeten Pflanzen fernhalten kann?
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Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen und Tipps. Schreibe diese gerne in den Kommentar.x

… und so sieht die Behaarte Karde (Dipsacus pilosus) aus:

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